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This 1993rd Year of the Self (2026/27) consists of 357 days or 51 weeks. It began at Easter 2026-04-05 and ends at Easter 2027-03-28.

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Vorwort zur ersten Ausgabe 1912/13
Mit der Welt und ihrem Zeitenwandel verbunden fühlt sich der Mensch. In seinem eigenen Wesen empfindet er das Abbild des Welten-Urbildes. Doch ist das Abbild nicht sinnbildlich-pedantische Nachahmung des Urbildes. Was die große Welt im Zeitenlaufe offenbart, entspricht einem Pendelschlage des Menschenwesens, der nicht im Elemente der Zeit abläuft. Es kann vielmehr fühlen der Mensch sein an die Sinne und ihre Wahrnehmungen hingegebenes Wesen als entsprechend der licht- und wärme-durchwobenen Sommernatur. Das Gegründetsein in sich selber und das Leben in der eigenen Gedanken- und Willenswelt kann er empfinden als Winterdasein. So wird bei ihm zum Rhythmus von Außen- und Innenleben, was in der Natur in der Zeiten Wechselfolge als Sommer und Winter sich darstellt.

Es können ihm aber große Geheimnisse des Daseins aufgehen, wenn er seinen zeitlosen Wahrnehmungs- und Gedankenrhythmus in entsprechender Weise zum Zeitenrhythmus der Natur in Beziehung bringt. So wird das Jahr zum Urbilde menschlicher Seelentätigkeit und damit zu einer fruchtbaren Quelle echter Selbsterkenntnis. In dem folgenden Seelen-Jahres-Kalender wird der Menschengeist in derjenigen Lage gedacht, in welcher er an den JahreszeitenStimmungen von Woche zu Woche das eigene Seelenweben im Bilde an den Eindrücken des Jahreslaufes erfühlen kann.

Es ist an einfühlendes Selbsterkennen gedacht. Dieses fühlende Selbsterkennen kann an den angegebenen charakteristischen Wochensätzen den Kreislauf des Seelenlebens als zeitlosen an der Zeit erleben. Ausdrücklich sei gesagt, es ist damit an eine Möglichkeit eines Selbsterkenntnisweges gedacht. Nicht «Vorschriften» nach dem Muster theosophischer Pedanten sollen gegeben werden, sondern vielmehr auf das lebendige Weben der Seele, wie es einmal sein kann, wird hingewiesen. Alles, was für Seelen bestimmt ist, nimmt eine individuelle Färbung an. Gerade deshalb aber wird auch jede Seele ihren Weg im Verhältnis zu einer individuell gezeichneten finden. Es wäre ein leichtes, zu sagen: So, wie hier angeführt, soll die Seele meditieren, wenn sie ein Stück Selbsterkenntnis pflegen will. Es wird nicht gesagt, weil der eigne Weg des Menschen sich Anregung holen soll an einem gegebenen, nicht sich pedantisch einem «Erkenntnispfade» fügen soll.

Vorwort zur zweiten Ausgabe 1918
Der Jahreslauf hat sein eigenes Leben. Die Menschenseele kann dieses Leben mitempfinden. Läßt sie, was von Woche zu Woche anders spricht aus dem Leben des Jahres, auf sich wirken, dann wird sie sich durch solches Mitleben selber erst richtig finden. Sie wird fühlen, wie ihr dadurch Kräfte erwachsen, die sie von innen heraus stärken. Sie wird bemerken, dass solche Kräfte in ihr geweckt sein wollen durch den Anteil, den sie nehmen kann an dem Sinn des Weltenlaufes, wie er sich in der Zeitenfolge abspielt. Sie wird dadurch erst gewahr werden, welche zarte, aber bedeutungsvolle Verbindungsfäden bestehen zwischen sich und der Welt, in die sie hineingeboren ist.

In diesem Kalender ist für jede Woche ein solcher Spruch verzeichnet, der die Seele miterleben läßt, was in dieser Woche als Teil des gesamten Jahreslebens sich vollzieht. Was dieses Leben in der Seele erklingen läßt, wenn diese sich mit ihm vereinigt, soll in dem Spruche ausgedrückt sein. An ein gesundes «Sich eins fühlen» mit dem Gange der Natur und an ein daraus erstehendes kräftiges «Sich selbst finden» ist gedacht, indem geglaubt wird, ein Mitempfinden des Weltenlaufes im Sinne solcher Sprüche sei für die Seele etwas, wonach sie Verlangen trägt, wenn sie sich nur selbst recht versteht.

~ Rudolf Steiner
  M Weihe - Nacht - Stimmung
Ich fühle wie entzaubert
Das Geisteskind im Seelenschoss;
Es hat in Herzenshelligkeit
Gezeugt das heil'ge Weltenwort
Der Hoffnung Himmelsfrucht,
Die jubelnd wächst in Weltenfernen
Aus meines Wesens Gottesgrund.
Rudolf Steiner
© 2026 The Calendar of the Soul Online
In the 1993rd YotS
Vorwort zur ersten Ausgabe 1912/13
Mit der Welt und ihrem Zeitenwandel verbunden fühlt sich der Mensch. In seinem eigenen Wesen empfindet er das Abbild des Welten-Urbildes. Doch ist das Abbild nicht sinnbildlich-pedantische Nachahmung des Urbildes. Was die große Welt im Zeitenlaufe offenbart, entspricht einem Pendelschlage des Menschenwesens, der nicht im Elemente der Zeit abläuft. Es kann vielmehr fühlen der Mensch sein an die Sinne und ihre Wahrnehmungen hingegebenes Wesen als entsprechend der licht- und wärme-durchwobenen Sommernatur. Das Gegründetsein in sich selber und das Leben in der eigenen Gedanken- und Willenswelt kann er empfinden als Winterdasein. So wird bei ihm zum Rhythmus von Außen- und Innenleben, was in der Natur in der Zeiten Wechselfolge als Sommer und Winter sich darstellt.

Es können ihm aber große Geheimnisse des Daseins aufgehen, wenn er seinen zeitlosen Wahrnehmungs- und Gedankenrhythmus in entsprechender Weise zum Zeitenrhythmus der Natur in Beziehung bringt. So wird das Jahr zum Urbilde menschlicher Seelentätigkeit und damit zu einer fruchtbaren Quelle echter Selbsterkenntnis. In dem folgenden Seelen-Jahres-Kalender wird der Menschengeist in derjenigen Lage gedacht, in welcher er an den JahreszeitenStimmungen von Woche zu Woche das eigene Seelenweben im Bilde an den Eindrücken des Jahreslaufes erfühlen kann.

Es ist an einfühlendes Selbsterkennen gedacht. Dieses fühlende Selbsterkennen kann an den angegebenen charakteristischen Wochensätzen den Kreislauf des Seelenlebens als zeitlosen an der Zeit erleben. Ausdrücklich sei gesagt, es ist damit an eine Möglichkeit eines Selbsterkenntnisweges gedacht. Nicht «Vorschriften» nach dem Muster theosophischer Pedanten sollen gegeben werden, sondern vielmehr auf das lebendige Weben der Seele, wie es einmal sein kann, wird hingewiesen. Alles, was für Seelen bestimmt ist, nimmt eine individuelle Färbung an. Gerade deshalb aber wird auch jede Seele ihren Weg im Verhältnis zu einer individuell gezeichneten finden. Es wäre ein leichtes, zu sagen: So, wie hier angeführt, soll die Seele meditieren, wenn sie ein Stück Selbsterkenntnis pflegen will. Es wird nicht gesagt, weil der eigne Weg des Menschen sich Anregung holen soll an einem gegebenen, nicht sich pedantisch einem «Erkenntnispfade» fügen soll.

Vorwort zur zweiten Ausgabe 1918
Der Jahreslauf hat sein eigenes Leben. Die Menschenseele kann dieses Leben mitempfinden. Läßt sie, was von Woche zu Woche anders spricht aus dem Leben des Jahres, auf sich wirken, dann wird sie sich durch solches Mitleben selber erst richtig finden. Sie wird fühlen, wie ihr dadurch Kräfte erwachsen, die sie von innen heraus stärken. Sie wird bemerken, dass solche Kräfte in ihr geweckt sein wollen durch den Anteil, den sie nehmen kann an dem Sinn des Weltenlaufes, wie er sich in der Zeitenfolge abspielt. Sie wird dadurch erst gewahr werden, welche zarte, aber bedeutungsvolle Verbindungsfäden bestehen zwischen sich und der Welt, in die sie hineingeboren ist.

In diesem Kalender ist für jede Woche ein solcher Spruch verzeichnet, der die Seele miterleben läßt, was in dieser Woche als Teil des gesamten Jahreslebens sich vollzieht. Was dieses Leben in der Seele erklingen läßt, wenn diese sich mit ihm vereinigt, soll in dem Spruche ausgedrückt sein. An ein gesundes «Sich eins fühlen» mit dem Gange der Natur und an ein daraus erstehendes kräftiges «Sich selbst finden» ist gedacht, indem geglaubt wird, ein Mitempfinden des Weltenlaufes im Sinne solcher Sprüche sei für die Seele etwas, wonach sie Verlangen trägt, wenn sie sich nur selbst recht versteht.

~ Rudolf Steiner
Verse 38 Outlines
Handwritten outlines of Rudolf Steiner's Anthroposophischer Seelenkalender 1925, © Rudolf Steiner Nachlassverwaltung & © 2011 The Calendar of the Soul Online. For detailed info, select Steiner (Outlines) from the bottom Panel.

Original Outlines 1925 PDF 15.6 GB
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Affirmation
15/44
Love is the most important fruit of experience in the sense world.
One of 44 affirmations based on a paraphrased quote by Rudolf Steiner © 2026 The Calendar of the Soul Online
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Quote
9/68
To live in love towards our actions, and to let live in the understanding of the other person's will, is the fundamental maxim of free men.
~Rudolf Steiner
One of 68 selected Rudolf Steiner Quotes © 2026 The Calendar of the Soul Online. Source: Philosophy of Freedom 1898
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Constitutional Exercise
Saturday - Confidence
With hope (focus on Head):
Confidence I lay into all my thinking.
Vertrauen lege ich in alles Denken.
Daily one-line meditations distributed for the days of the week, beginning on Mondays. © 2026 The Calendar of the Soul Online. A weekday representation of Rudolf Steiner's morning exercise, originally suggested by Rudolf Steiner to be executed all at once (Source: GA 267).
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Retrospective Exercise
Consciously recall the events of the day backwards, beginning with the evening, ending with the morning in reverse order. Make your observations free from emotions and values, as if you were a stranger beholding the situation from the outside. Remain strictly with events you were involved in, personally or as a beholder. Explicitly exclude thoughts about possible variations that might have occurred if someone had acted differently or if circumstances had been different. Adherence to the reverse order (sequence) is of utmost importance.
The Retrospective Exercise by Rudolf Steiner, 1904-1909. © 2026 The Calendar of the Soul Online
Info
This exercise, (aka Retrospection) is a meditation given to participants of esoteric classes held by Rudolf Steiner. If meditating in the evening, it is recommended to do the Retrospective Exercise before meditation. Retrospection can easily be done every evening during approximately ten to fifteen minutes before falling asleep. However, it is recommended that you be seated upright in order to avoid falling asleep in the middle of the exercise and to assist your consciousness with extended awakenness. If sitting upright will make you any difficulties, lie flat on your back and draw your heels towards the trunk in order to avoid falling asleep. Find a comfortable position. Close your eyes and do as follows:

Initially, breathe in a relaxed and stable way - the ideal is to move your concentration from thinking to not thinking anything at all. If this will make you any difficulty, you may find a possible help in concentrating upon your favourite mantra or the following introductory imagination, an imagination of an ancient cosmic rule, also known as the Hermetic Axiom: "As above, so below".
Immerse yourself in this imagination thoroughly for approximately ten minutes (not ten actual minutes but rather ten minutes according to your own judgement).

Then gently move your attention to the Retrospective Exercise. This exercise will free yourself from the events of the past day, but its main purpose is to develop your memory from simply being memory to actually "look back" on the events of the day. Therefore it is far more important to being able in remembering small details than striking events.

After the exercise: If you are sitting upright, close this meditation with staying calm for a few seconds and then gently open your eyes. If you are lying down all ready to fall asleep, there is nothing in the way for that.
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In light of...
...feelings of fear and anxiety that gnaw at our soul-life in face of the unknown future:

Is there anything that can give the soul a sense of security in this situation?

Yes, there is.

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Laura Summer's fifty-two weeks
Week 38 by Laura Summer.
© 2026 Laura Summer & The Calendar of the Soul Online
Info
Exercise 38


Take a graphite pencil and a blue pencil. With the graphite follow the line of a tree from one of its outmost branches down through the trunk to the earth. Now travel with your pencil as if through the earth and meet the trunk of another tree, now go up this trunk along a branch out to a twig. Repeat this process at least three times so that you have the lines of six trees on your page(see illustration). Now with your blue pencil draw some lines for the sky. If there are clouds you may use them for inspiration, but if your sky is uniformly blue or gray make up the movement of your blue lines to mean “sky” to you. Now with an opaque white and very light yellow or gray medium, begin to obliterate some of the lines. Choose a few parts of the tree lines and a few parts of the sky lines to keep. Now accentuate those kept lines - the trees in brown pencil, and the sky in a different shade of blue. How much line do you absolutely need? Push away until there is almost nothing …now accentuate just enough.
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